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Das Ende von UMTS: Die Pläne für 3G-Abschaltung!

Telekom, Vodafone und O2 werden den Mobilfunkstandard UMTS beziehungsweise 3G nach und nach abschalten. Wer einen Tarif mit LTE-Support hat, kann sich zurücklehnen. Doch etwas ältere Tarife, insbesondere von Discountern, schließen eine LTE-Nutzung häufig noch aus. Wer davon betroffen ist, sollte bald handeln.

Wann werden die UTMS-Netze abgeschaltet?

Telekom und Vodafone haben ihre Pläne für die Abschaltung von UMTS schon vor einiger Zeit kommuniziert: Bei der Telekom findet sich bereits seit 2017 ein Hinweis in den Verträgen, der nur bis zum 31. Dezember 2020 eine Versorgung mit UTMS garantiert. Vodafone kündigte das Aus für 3G noch konkreter an: Im Jahr 2020 bis 2021 soll der Mobilfunkstandard verschwinden – er sei "nicht unbedingt ein Erfolg" gewesen, erklärte der Vodafone-Technik-Chef Johan Wibergh im November 2017.

Von Telefónica, in Deutschland vor allem als Marke O2 bekannt, gibt es jetzt auch eine Ansage zur 3G-Abschaltung. In einem Strategie-Update des Unternehmens heißt es, dass angepeilt wird, 3G bis 2022 abzuschalten. Erst im Mai 2019 stellte O2 den Vertrieb von Tarifen ein, bei denen UMTS fester Bestandteil war: Seitdem werden Nutzer der Free-Tarife nicht mehr ins UMTS-Netz gebucht, wenn sie ihr monatliches Volumen verbraucht haben. Sofern verfügbar, nutzen sie dann dauerhaft das LTE-Netz. Telekom und Vodafone verkaufen UMTS-Tarife gegenwärtig noch über die Tochter-Marken Congstar und Otelo – optional kann LTE in einigen Tarifen gegen Aufpreis aktiviert werden.

 Welche Folgen hat die UMTS-Abschaltung?

Für viele Mobilfunknutzer in Deutschland könnte die 3G-Abschaltung einigermaßen unangenehme Folgen haben: Mehrere Millionen Menschen in Deutschland nutzen vertragsgemäß nur UMTS und haben keinen Zugang zum LTE-Netz. Schon jetzt ist das Netz für diese Menschen nur lückenhaft ausgebaut – wenn UMTS-Stationen verschwinden, wird es noch schlechter. Betroffen sind davon in erster Linie Kunden, die Verträge bei einem Mobilfunk-Discounter haben, der mit eigener Marke, aber ohne eigenes Netz auftritt. Genutzt wird die Infrastruktur von Telekom, Vodafone oder Telefónica – in vielen Fällen allerdings ohne LTE-Zugang. Den gibt es oft erst in höherpreisigen Tarifen.

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